Betreuende Angehörige geben ihren Liebsten Sicherheit, Nähe und Unterstützung und entlasten gleichzeitig unser Gesundheitssystem. Ihr Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Anlässlich des «Tag der betreuenden Angehörigen» vom 30. Oktober würdigen wir ihre Arbeit besonders.
Doch das Engagement bleibt nicht auf diesen Tag beschränkt: Das Schweizerische Rote Kreuz unterstützt betreuende Angehörige das ganze Jahr über – sei es direkt vor Ort, mit einem vielfältigen Kursangebot oder durch politische Arbeit.
So unterstützen wir betreuende Angehörige
Wir sind für die betreuenden Angehörigen da. Dank unserem individuellen Angebot können sie sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die kostbaren Augenblicke mit dem Menschen, den sie betreuen.
- Mit dem Entlastungsdienst zu Hause erhalten die Betreuenden etwas Zeit für sich selbst. Rotkreuz-Betreuerinnen lösen sie bei der Betreuung zuhause ab. So können sie sich eine Auszeit nehmen und Energie tanken.
- Die Kinderbetreuung zu Hause ist ein zuverlässiges Betreuungsangebot für Eltern, die sich aufgrund eines Betreuungsengpasses oder einer Notsituation vorübergehend nicht um ihre Kinder kümmern können.
- Die Freiwilligen des Rotkreuz-Fahrdienstes begleiten, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zu ihren medizinischen Terminen.
- Die Freiwilligen des Besuchs- und Begleitdienstes leisten Gesellschaft, zum Beispiel bei einem Kaffee, einem Spiel oder auf einem Spaziergang.
- Der Rotkreuz-Notruf gibt Sicherheit und unterstützt dabei, so lange wie möglich selbstständig in der gewohnten Umgebung zu leben.
- Weitere Rotkreuz-Angebote für betreuende Angehörige: Für Sie da
Hier erfahren Sie mehr
Um betreuenden Angehörigen den Zugang zu Informationen und Unterstützung zu erleichtern, hat das Schweizerische Rote Kreuz neue Ratgeberseiten auf redcross.ch/betreuen veröffentlicht. Dort finden Betreuende und Interessierte praktische Tipps, Antworten auf häufige Fragen und konkrete Unterstützung. Die Themen reichen von Grundlagen der Betreuung über Pflegewissen, Begleitung von Menschen mit Demenz und Sterbebegleitung bis hin zu Young Carers, also Kindern und Jugendlichen, die jemanden betreuen.