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Technik und Betreuung 1978-1999

1985

Um allein lebende Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen, kauft die Sektion Freiamt fünf sogenannte «Ericare Notrufsysteme» von der Firma Ericsson. Diese vermietet sie an betagte und kranke Personen, welche damit jederzeit einen Notruf auslösen können. Heute sind rund 1600 Rotkreuz-Notrufgeräte im Kanton Aargau im Einsatz.


1985

Die Zweigstellen Freiamt und Baden führen die erste Ferienwoche für Rollstuhlpatienten durch. Für 20 Gehbehinderte Personen geht es für eine Woche ins Evangelische Zentrum für Ferien und Bildung in Magliaso.


1987

In den Büros der Sektion Baden wird der erste Computer in Betrieb genommen.


1990

Die grosse Nachfrage nach betreuten Tagesplätzen für behinderte und betagte Personen stellte die Sozialberatungsstellen im Raum Aarau in den 80er Jahren vor grosse Probleme. Eine Projektgruppe unterbreitet der Aarauer Sektion des Roten Kreuzes schliesslich die Idee zur Gründung eines Tageszentrums. Diese übernimmt daraufhin die Trägerschaft für die neue Institution und bietet täglich zwölf Betreuungsplätze an. In den Medien wird Aarau daraufhin als «Hauptstadt und Mekka des Gesundheitswesens gefeiert».


1992

Wie bereits bei vielen anderen Konflikten zuvor sammeln die Aargauer Sektionen auch nach dem Ausbruch des Balkankonflikts Kleider für Flüchtlinge.


1996

Die vier Rotkreuz-Zweigvereine Fricktal, Freiamt, Baden und Aarau beschliessen sich zu einem Verein zusammenzuschliessen. 2001 wird die Organisation offiziell in «Schweizerisches Rotes Kreuz Aargau» umbenannt. Durch den Zusammenschluss steigt die Anzahl Passivmitglieder und die Kostenstruktur kann verbessert werden.