Fünf nützliche Tipps

Sicheres Wohnen im Alter

Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange ihre Selbstständigkeit zu bewahren und in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Hier fühlt man sich sicher und verbindet schöne Erinnerungen mit der vertrauten Umgebung. Fünf Tipps, die zum sicheren Wohnen im Alter beitragen.

1 – Haushalt sturzsicher einrichten

Im Alter steigt das Sturzrisiko. Die Ursachen sind vielfältig. Körperliche Faktoren wie abnehmende Kraft, unsicheres Gleichgewicht oder Sehschwäche spielen eine Rolle. Aber auch äussere Aspekte wie rutschige Böden, fehlende Handläufe oder schlechte Beleuchtung führen zu Stürzen. Die wichtigsten Tipps zur Vermeidung von Stürzen zuhause:

  • Helle Glühbirnen
  • Stolperfallen wie z. B. Kabel beseitigen
  • Gleitschutzstreifen und Haltegriffe in Badewanne und Dusche montieren
  • Aufstehende Teppichränder mit Teppichklebeband am Boden befestigen
  • Möbel und Regale stabil an der Wand befestigen, um sich notfalls darauf abstützen zu können

2 – Stärkung von Gleichgewicht, Kraft und mentaler Fitness

Mit zunehmendem Alter nehmen das Gleichgewicht und die Muskelkraft ab. Beide sind ausgesprochen wichtig für einen sicheren Tritt und das Vorbeugen von Stürzen. Regelmässiges Training und Bewegung helfen, die Mobilität und Unabhängigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

3 – Medikamente und Sehkraft überprüfen

Einige Medikamente erhöhen das Sturzrisiko. Das sind insbesondere Schlafmittel, Psychopharmaka oder die Einnahme von mehreren Medikamenten gleichzeitig. Daher regelmässig die Medikamente vom Hausarzt oder der Apothekerin dahingehend überprüfen lassen, ob sie das Sturzrisiko erhöhen. Gut und scharf sehen ist wichtig. Daher gilt es, regelmässig die Sehfähigkeit, Augengesundheit und Brillen kontrollieren zu lassen.

4 – Externe Unterstützung und Kontakte pflegen

Mit einem Einkaufs-, Reinigungs- oder Mahlzeitendienst oder Unterstützung in der Pflege, Hygiene und Betreuung ist es möglich, sehr lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Aber auch die Pflege von sozialen Kontakten zu Nachbarn, Familie und Freunden ist wichtig für gegenseitige Unterstützung.

5 – Notruf

Falls trotz aller Vorsicht ein Notfall eintritt: die wichtigsten Notfallnummern im Telefon speichern. Sicherheit verschafft zusätzlich ein Notrufsystem, mit dem per Knopfdruck Hilfe angefordert werden kann.