Flüchtlingstag

Sichere Fluchtwege am kantonalen Flüchtlingstag in Baden

Petra Meyer, Fachspezialistin humanitäres Visa SRK, Beat Wagner, Freiwilliger vom Suchdienst SRK und Lydia Wyss, Caritas Aargau, (v.l.n.r.) informieren zum Thema «sichere Fluchtwege». (Foto: Werner Rolli)
Stimmungsvoll und eindrücklich präsentierte sich das Fest zum kantonalen Flüchtlingstag auf dem Unteren Bahnhofplatz in Baden am vergangenen Samstag. Geschichten von geflüchteten Personen und das Thema Fluchtwege standen im Zentrum des Anlasses, an dessen Organisation die Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Bereich Flucht & Asyl des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Aargau aktiv beteiligt war.

Baden, 27.6.2019

Die Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Bereich Flucht & Asyl des SRK Kanton Aarau und die Caritas Aargau informierten an ihrem Stand geflüchtete und einheimische Menschen zum Thema sichere Fluchtwege. Beat Wagner vom Suchdienst SRK und Petra Meyer, Fachspezialistin beim SRK für das Thema humanitäre Visen, stellten Passanten das Suchportal von «Trace the Face» vor, auf welchem Personen registriert sind, die in Europa leben und Familienangehörige suchen.

Petra Meyer nutzte den Badener Flüchtlingstag, um sich mit lokalen Akteuren zu vernetzen. Immer wieder erhalte sie Anfragen für humanitäre Visen auch aus dem Kanton Aargau. Ansprechpartner vor Ort zu kennen vereinfache ihre Arbeit stark.

Von Breakdance bis zum heimatlichen Jutz

Neben vielen Informationen bot der Badener Flüchtlingstag ein farbenfrohes Bühnenprogramm: von der afrikanischen Perkussionsgruppe, über Breakdance bis zum heimatlichen Jutz. Eindrücklich waren die persönlichen Fluchtgeschichten, die auf Kartonschilder auf der Badstrasse zu lesen waren; auch jene von Merhawi Kidane und Mohamad Naseri, die zusammen mit Stadträtin Regula Dell’Anno-Doppler und Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg durch den offiziellen Teil in der dicht besetzten Kirche führten. Ein stimmungsvolles Fest, das trotz des Sommerregens zahlreiche Besuchende anlockte, spannende Begegnungen ermöglichte und viel Freude bereitete – den freiwillig Engagierten genauso wie den geflüchteten Menschen, die sich in der Schweiz eine neue Existenz aufzubauen erhoffen.

Passanten probieren die digitale Suchmaske «Trace the Face» vom SRK aus. (Foto: Werner Rolli)