5 Fragen an... Mitarbeitende stellen sich vor

Im Interview: Markus Welti

Markus Welti ist stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter interne Dienste. Er arbeitet seit sechs Jahren für das SRK Kanton Aargau.

Was zeichnet deine Arbeit aus?
Die grosse Vielfältigkeit der Themen und Aufgaben durch den Tag. Ich liebe es, als Generalist nicht in einem Fachgebiet behaftet zu sein. So vergeht kaum ein Tag ohne Finanzthemen, Herausforderungen in der Informatik oder Personalthemen. Dazu kommen die spannenden Führungsaufgaben im eigenen Bereich und der Geschäftsleitung, und das Ganze stets im Wissen, vielen Menschen mit meiner Arbeit – auch wenn diese nicht an der Front ist – Unterstützung im Alltag zu ermöglichen.

Zahlen spielen in deinem Arbeitsalltag eine grosse Rolle. Welche Rolle nehmen sie in deinem privaten Leben ein?
Ich denke, eine ähnliche Rolle wie bei der Arbeit. Zahlen helfen, vieles zu ordnen, Strukturen zu geben, zu wissen, wo man steht. Aber Zahlen sind nicht alles. Viel wichtiger ist die richtige Interpretation der Zahlen und was man daraus macht. Aber zugegeben: Ja, ich bin schon eher ein Zahlenmensch.

Du bist stellvertretender Geschäftsführer. Wie wichtig ist Unabhängigkeit – einer der sieben Rotkreuz-Grundsätze – fürs SRK Kanton Aargau?
Unabhängigkeit ist sehr wichtig, damit wir unsere Dienstleistungen so entwickeln können, wie sie der Aargauer Bevölkerung den grösstmöglichen Nutzen bringen. Wir wollen nicht abhängig sein von politischen, konfessionellen oder anderen Vorgaben oder von Eigentümern, für die wir eine möglichst hohe Rendite erwirtschaften müssen. Und trotzdem sind wir nicht ganz unabhängig: Wir sind auf unsere Spenderinnen und Spender und Freiwillige angewiesen, damit wir unsere Hilfsangebote langfristig anbieten können.

Wofür ist es nie zu spät?
Es ist nie zu spät, um sich Zeit zu nehmen und Mut zu haben, einen Traum zu verwirklichen. Zum Beispiel einfach mal mit dem Velo in eine Richtung loszufahren, so viele Tage und Wochen, wie es Spass macht, und nicht nur so lange, wie die Ferien dauern.

Auf welche drei Dinge kannst du nicht verzichten?
Auf mein Velo (oder meine Velos), welches für mich sinnbildlich für viel Freiheit steht. Dann auf ein uraltes Bild, das ich als kleiner Junge an einem Flohmarkt erstanden habe und das mich mein Leben lang begleitet, und – das muss ich leider gestehen – Mobiltelefon und Internet.