5 Fragen an... Mitarbeitende stellen sich vor

Im Interview: Marie-Helen Roniger

Marie-Helen Roniger ist seit 17 Jahren beim Aargauer Roten Kreuz. Seit 13 Jahren ist sie Leiterin der Regionalstelle Fricktal.
Marie-Helen Roniger

Was motiviert dich auch nach 17 Jahren täglich für die Arbeit beim Aargauer Roten Kreuz?
Ich habe als Mitarbeiterin im Rotkreuz-Fahrdienst angefangen, unterdessen leite ich die Regionalstelle Fricktal. Kein Tag ist gleich. Die Arbeit ist vielfältig, interessant und herausfordernd. Ich arbeite in einem motivierten und tollen Team.  

Welche Aufgabe liegt dir am meisten am Herzen?
Der Kontakt mit den Rotkreuz-Freiwilligen, von der Rekrutierung bis zum Austritt, ist eine grosse Bereicherung. Die Freiwilligen bestmöglich in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und gute Voraussetzungen zu schaffen, ist mir sehr wichtig. Ich staune auch nach 17 Jahren immer wieder über den enormen und engagierten Einsatz der Freiwilligen. Das ist einfach grossartig!  

Wie hat sich deine Tätigkeit seit den Anfängen verändert?
Vor mehr als 16 Jahren schrieben wir im Rotkreuz-Fahrdienst jeden einzelnen Fahrauftrag noch von Hand auf einen Zettel und riefen die Freiwilligen telefonisch ab. Heute ist das undenkbar! Das Volumen der Fahraufträge hat sich derart vergrössert, dass dies nicht mehr umsetzbar wäre. Die Aufträge erreichen uns heute immer noch grösstenteils per Telefon, aber die Vermittlung der medizinischen Fahrten an die Freiwilligen geschieht praktisch nur per E-Mail.

Welchen Wochentag magst du am liebsten und wieso?
Den Dienstag. Der Montag ist immer ein wenig stressig aufgrund der vielen E-Mails und Telefone. Wir arbeiten alle Teilzeit in Frick. Der Dienstagmorgen ist der einzige Tag, an dem wir alle zusammen im Büro sind. Das ist wichtig für den Austausch und den Teamspirit. Ausserdem gehe ich am Dienstagabend ins Yoga. Weil ich am Mittwoch den ganzen Tag frei habe, ist für mich der Dienstag bereits ein halbes Wochenende.

Welche Sprache würdest du gerne fliessend sprechen können?
Mich für eine Sprache zu entscheiden, fällt mir schwer. Ich möchte immer genau diese Sprache fliessend sprechen, die in meinem aktuellen Ferienland gesprochen wird. Mein Mann und ich haben uns vorgenommen, in den nächsten Jahren Italienisch zu lernen. Gerne würde ich mal einige Zeit beispielsweise in der Toscana eine Sprachschule besuchen und das neu Erlernte abends bei einem Apéro auf der Piazza üben.