5 Fragen an... Mitarbeitende stellen sich vor

Im Interview: Alexandra Stücheli

Alexandra Stücheli arbeitet seit zweieinhalb Jahren beim Aargauer Jugendrotkreuz. Seit Oktober 2020 leitet sie das vierköpfige Team des JRK.
Alexandra Stücheli

Was forderte euch beim Jugendrotkreuz Anfang des Jahres 2022 am meisten?
Die sich ständig ändernden Anforderungen und Regeln bezüglich Covid-19-Massnahmen. Unsere Projekte waren davon jedes Mal betroffen. Als Team mussten wir schnelle, flexible und pragmatische Lösungen finden, damit weiterhin möglichst alle Freiwilligen und Teilnehmenden Zugang zu unseren Projekten hatten. Zum Glück waren auch unsere Freiwilligen sehr spontan und voller Ideen, wie wir die neuen Herausforderungen jeweils angehen können.

Welches war eine der schönsten Erfahrungen beim JRK?
Vor Covid-19 haben wir ab und zu Anlässe organisiert, bei denen Freiwillige und Teilnehmende aus verschiedenen Projekten zusammengekommen sind. So sind zum Beispiel junge Asylsuchende bei den Altersheimnachmittagen mitgegangen und es sind viele tolle Begegnungen zustande gekommen von Menschen mit so unterschiedlichen Lebensgeschichten. Das Zusammenkommen und den Austausch unserer verschiedenen Zielgruppen wollen wir sobald als möglich wieder aufnehmen.

Was bringt dich immer zum Lachen?
Meine tollen Teamgspändli! Es vergeht kein Tag auf der Arbeit, an dem wir nicht miteinander lachen.

Könntest du dir ein Leben ohne Internet vorstellen?
Ich würde gerne Ja sagen, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich daran. Es ermöglicht mir, mit Menschen, die mir wichtig sind, aber im Ausland leben, einen regen Kontakt zu pflegen. Und auch sonst bin ich mit einem sehr grossen Teil aus meinem Umfeld über digitale Kanäle im Kontakt. Zudem hat man Zugriff auf so viel Wissen, das ist echt faszinierend und bereichernd. Ohne Internet wäre ein Arbeiten bei uns gar nicht mehr möglich, darum zum Schluss ein definitives Nein.

Glaubst du an Zufall und Glück?
Ja, an beides! Gleichzeitig glaube ich aber auch noch ein bisschen an Karma (lacht).