Die Rotkreuz-Botschafterin aus Rheinfelden

Mit dem Kreuz auf der Wange steht Vania Biondi als Botschafterin für das SRK ein.
«füreinander, miteinander» -– unter diesem Motto lancierte das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) im Mai eine Kampagne mit vier neuen Botschafterinnen und Botschafter. Eine der porträtierten Personen ist Vania Biondi. Die Aargauerin aus Rheinfelden hat sich als Kundin des Rotkreuz-Fahrdienstes dazu bereit erklärt, in der Öffentlichkeit für die Rotkreuz-Arbeit einzustehen, um diese bekannter zu machen.

Kurz vor den Weihnachtsferien klingelt das Telefon bei Vania Biondi. Sie wird angefragt, ob sie bei einer Kampagne des Schweizerischen Roten Kreuzes mitmachen will. «Zuerst fühlte ich mich ein wenig überrumpelt», erzählt die Rheinfeldnerin, «ich hatte ein wenig Angst, dass Plakate verunstaltet werden könnten oder dass blöde Internetkommentare kommen.» Trotz dieser Überlegungen entscheidet sich Biondi spontan bei der Kampagne mitzumachen. Für die Kampagne wurde ein kleiner Film gedreht sowie Bilder für Plakate und die sozialen Medien gemacht.

«Die werden schmunzeln»

Nach den Ferien von Biondi finden die Foto- und Filmaufnahmen für die Kampagne statt. Die Aufnahmen selber gestalten sich für die Rheinfeldnerin angenehm: «Es fühlte sich nicht an wie Arbeit. Der Kameramann, der Fotograph und alle anderen waren ganz liebe Leute.» Sobald die Bilder im Kasten sind, verabschiedet sich die Crew und hinterlässt Biondi mit einem guten Gefühl. Noch bevor die Kampagne im Mai startet, informiert Biondi ihre nächsten Verwandten und Freunde. Vor Reaktionen in ihrem Heimatort hat sie keine Angst: «Ich bin sowieso ein bunter Hund. Die werden schmunzeln.»

Ehrenamtlichkeit ist unbezahlbar

Vania Biondi ist froh, dass sie bei der Kampagne mitgemacht hat. «Das Rote Kreuz macht so tolle Arbeit und es geht darum, dass andere Leute Hilfe bekommen und auf die Rotkreuz-Arbeit aufmerksam gemacht werden.» Schliesslich sei sie das beste Beispiel dazu, da sie selbst durch den Aargauer Rotkreuz-Fahrdienst erlebt, dass Ehrenamtlichkeit unbezahlbar ist. «Gäbe es den Fahrdienst nicht, wäre ich viel ärmer dran.»