13 Jahre Einsatz für das SRK Kanton Aargau

Annelies Huber geht Ende Juli in Pension

Seit dem 1. Februar 2008 ist Annelies Huber nicht mehr aus der Regionalstelle Aarau wegzudenken. Ende Juli verabschiedet sie sich in ihre wohlverdiente Pension. Im Interview verrät die 64-Jährige, weshalb sie der Regionalstelle Aarau so lange treu blieb und worauf sie sich in ihrer Pension am meisten freut.
Annelies Huber

Liebe Annelies, wie geht es dir, wenn du an deine Pension denkst?

Annelies Huber: Es fällt mir schon schwer. Aber ich freue mich auch auf mehr Zeit mit meiner Familie und ich freue mich auch, öfter mein Zuhause mit meinem Ehemann zu geniessen.

Worauf freust du dich noch?

Vor einem Jahr habe ich mir ein E-Bike gekauft, das ich in Zukunft mehr nutzen möchte. Ich hätte nie gedacht, dass ich so Freude daran haben werde (lacht).

Wie hat sich die Organisation des Fahrdienstes in den letzten 13 Jahren verändert?

Vieles wurde digitalisiert. Am Anfang hat man die Freiwilligen noch telefonisch kontaktiert. Heute geschieht das meiste über E-Mail. Die Geschwindigkeit hat zugenommen, der Kontakt am Telefon fehlt mir schon etwas, schliesslich konnte man damit auch die persönlichen Beziehungen pflegen.

Was war die grösste Herausforderung?

Ich gehöre noch zu der Generation, die ohne die Digitalisierung aufgewachsen ist. Ich musste und wollte stets am Puls der Zeit bleiben. Ich hätte früher nie gedacht, dass ich einmal ohne eine physische Agenda aus dem Haus gehe (lacht).

Gibt es etwas, woran du dich besonders gerne zurückerinnerst?

Ich hatte jeden Tag Momente, in denen mir Kundinnen und Kunden aber auch die Fahrerinnen und Fahrer Danke sagten. Das bedeutete mir immer sehr viel.

Was hat dich dazu bewegt, 13 Jahre bei der Regionalstelle Aarau zu bleiben?

Wir sind ein richtig gutes Team. Das ist sehr wertvoll.

Welchen Aspekt deiner Tätigkeit wirst du am meisten vermissen?

Der Kontakt mit den Fahrgästen und den Freiwilligen wird mir fehlen. Ich mag den Umgang mit Menschen und habe immer versucht, sie so zu nehmen, wie sie sind.

Liebe Annelies, vielen Dank für deinen Einsatz!